In einem neuen Freihandelsabkommen mit Malaysia sollen Zölle auf 12’500 Tonnen Palmöl gesenkt werden – ohne griffige Massnahmen gegen Regenwald-Abholzung und Zwangsarbeit vorzusehen. Damit treibt die Schweiz die Abholzung des bereits stark gefährdeten Regenwalds in Malaysia weiter an und gefährdet die Rechte von Arbeiter:innen auf den Plantagen sowie indigenen Gemeinschaften. Darüber hinaus droht das Abkommen die Rechte von Kleinbäuer:innen einzuschränken, ihr Saatgut selbst zu vermehren und zu tauschen.
Aufgrund der Palmölindustrie sind in Malaysia aktuell fast eine halbe Million Hektaren Regenwald akut von Regenwald-Abholzung bedroht. Es braucht jetzt unseren Druck, damit bei Zollerleichterungen auf Importe aus Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen nicht mehr weggeschaut wird. Hilfst du uns, dieses schädliche Palmöl-Abkommen mit einem Referendum zu stoppen?
Unsere Argumente:
Nein zur Palmöl-Schwemme: Die Palmölindustrie gehört in Malaysia zu den Haupttreibern der Regenwald-Abholzung. Mit tieferen Zöllen auf 12’500 Tonnen Palmöl, feuert das Palmöl- Abkommen die Abholzung des Regenwalds in Malaysia an.
Der Regenwald in Malaysia ist in Gefahr: Aktuell sind 460’000 Hektaren Regenwald akut von Abholzung aufgrund der Palmölindustrie bedroht. Der Regenwald ist ein lebenswichtiges Ökosystem für unzählige bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Fehlende Antworten auf Zwangsarbeit: In Malaysia ist Zwangsarbeit im Palmöl- oder Elektroniksektor weit verbreitet, beides Branchen, für die die Schweiz im Freihandelsabkommen tiefere Zölle vorsieht. Von wirksamen Massnahmen, um gegen Importe vorzugehen, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, fehlt jede Spur.
Bauernfamilien opfern für Syngenta-Gewinne? Kleinbäuer:innen in Malaysia sollen durch das Abkommen ihr Recht weggenommen werden, Saatgut selbst zu vermehren und zu tauschen. Stattdessen müssten sie es künftig jedes Jahr neu Saatgutkonzernen wie Syngenta kaufen.
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