Freitag, 31 August 2018
#

Als Bürgerinnen und Bürger haben wir das Recht zu wählen, was wir essen. Das nennt sich Ernährungssouveränität.

Ernährungssouveränität ist ein Konzept der internationalen Bäuerinnen- und Bauernbewegung La Via Campesina, nach dem die Völker selber bestimmen, was sie essen und anbauen.

Es liegt also an uns – und am Staat, der uns repräsentiert – eine Landwirtschafts- und Ernährungspolitik zu gestalten, die unseren Bedürfnissen und unserem Geschmack entspricht. Wollen wir ein industrielles Ernährungssystem, das die Umwelt und die Ressourcen ausbeutet, die Bäuerinnen und Bauern weltweit verarmen lässt und unsere Gesundheit bedroht? Oder wollen wir ein lokales, nachhaltiges Ernährungssystem mit würdigen und fairen Arbeitsbedingungen, das anderen Ländern nicht schadet?

In elf Kapiteln erkundet diese Wanderausstellung die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit, zwischen Autonomie, Regionalität, Biodiversität und den Interessen der multinationalen Konzerne, zwischen dem Zugang zu Land und Ressourcen und der Qualität der Nahrungsmittel. Solidarität ist der Schlüssel der Ernährungssouveränität, weshalb alle Themen mit Beispielen aus dem Norden und dem Süden beleuchtet werden.

Landwirtschaft betrifft uns alle. Es liegt an uns, Ernährungssouveränität einzufordern und sie im Alltag umzusetzen, um eine bessere Welt zu erschaffen.

>> Ernährungssouveränität Heute handeln, um morgen gut zu essen


Samstag, 25 August 2018
#

Wollen wir eine grundsätzlich andere Landwirtschaftspolitik? Ja, finden die Befürworter der «Ernährungssouveränität». Sie wollen mehr Bauern, gerechte Preise und ein Gentech-Verbot. Gegner der Vorlage warnen vor teureren Nahrungsmitteln, Handelskonflikten und gefährlicher Planwirtschaft.

>> Abstimmungs-Arena: Initiative für Ernährungssouveränität - SRF - 24. August 2018

Mittwoch, 22 August 2018

Das Kampagnenmaterial ist da!

Plakate A3, Flyer A5, Aufkleber, Transparente in drei Sprachen.

Beteiligen Sie sich an der Kampagne und verteilen Sie das Material auf ihrem Bauernhof oder anlässlich den diversen Feiern und Festivals in ihrer Region! Wenn Sie Kontaktieren Sie uns wenn Sie Direktvermarktung machen oder auf den Markt gehen. Wir senden ihnen gerne Material zu!

Sämtliche Bestellungen an: info@souverainete-alimentaire.ch






Download:

> Plakat A3

> Flyer A5

> Stickers


> Transparente

Transparente bestellen

Auf dem Feld, der Scheune oder dem Balkon. Bestellen Sie folgende mikroperforierte Grössen:

- 1,25m x 0,5m Fr. 18.- das Stück
- 3m x 1m Fr. 33.- das Stück


Sämtliche Bestellungen an: info@souverainete-alimentaire.ch

Dienstag, 21 August 2018
#

Endspurt: «Die Initiative für Ernährungssouveränität – Landwirtschaft betrifft uns alle!»

Uniterre hat die Initiative zur Ernährungssouveränität in die öffentliche Debatte eingebracht, damit wir uns bei diesen wichtigen Fragen rund um unsere Ernährung und Landwirtschaft am politischen Entscheidungsprozess beteiligen können. Wir wollen verantwortungsvoll und solidarisch auf die grossen Herausforderungen reagieren und mit einer Ergänzung in der Verfassung erreichen, dass die Sorgen und Forderungen der Bevölkerung endlich ernst genommen werden.

Unsere Herstellung von Lebensmitteln in der Schweiz, aber auch weltweit, wird von einem Wachstumswahn gesteuert.

Das führt zu immer mehr Transporten, mehr Exporten, aber auch zu mehr Importen. Agrarrohstoffe werden hin und her gefahren, geflogen und verschifft. Grosse Agromultis erobern die Märkte und zerstören damit die jeweils regionalen Strukturen. Die Initiative fordert die Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe und der lokalen Vermarktungs- und Verarbeitungsstrukturen, damit werden Arbeitsplätze im ländlichen Raum gehalten und neue geschaffen. Schon heute verschwinden pro Tag 3 Bauernhöfe und 6 landwirtschaftliche Arbeitsplätze in der Schweiz. Das Einkommen liegt 50 – 70% unter dem anderer Sektoren. Faire Preise, Einkommen und Arbeitsbedingungen, sind entscheidend für den Erhalt der hiesigen bäuerlichen Landwirtschaft.

Der Klimawandel ist da: Die Landwirtschaft trägt Mitverantwortung und muss gleichzeitig auch Teil der Lösung sein:

Bodenschutz, schonender Anbau sind Voraussetzung. Kurze Transportwege, Nachhaltigkeit und eine Versorgung, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert, sind eine gesellschaftliche Forderung. Forschung und Innovation im Bereich Nachhaltigkeit (z.B. lokal angepasste Sorten) sollen gefördert und unterstützt werden. Damit kann die Schweiz im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele (SDG) der UNO, dem Weltagrarbericht (2008) und der von der Schweiz gesetzten Klimaziele, eine Pionierrolle einnehmen.

Mit der gestrigen Pressekonferenz zünden wir den Startschuss für unsere Kampagne. Wie die Umfrage des Tages-Anzeigers gezeigt hat, unterstützen über 60 Prozent der Stimmberechtigten die Fair-Food-Initiative und die Initiative «für Ernährungssouveränität» bei der eidgenössischen Abstimmung am 23. September. Ein gelungener Start. Unterstützen Sie uns in den kommenden Wochen und bestellen Sie unser Abstimmungsmaterial.

Vielen herzlichen Dank und beste Grüsse

Mathias Stalder, Koordinator Initiative für Ernährungssouveränität
Ulrike Minkner, Vize-Präsidentin Allianz für Ernährungssouveränität

Freitag, 17 August 2018
Freitag, 17 August 2018
#

> Tagesschau (ab 6'47") - SRF 13.08.18

> Eine neue Landwirtschaft anstreben - mit Video interview Ulrike Minkner - Schweizer Bauer 13.08.18

> "Unsere Initiative geht das Problem umfassender an" - mit Video interview Ulrike Minkner - von Debora Moos, BauernZeitung 13.08.18

> Ernährungssouveränität Initiative: Befürworter erklären sich - mit Video interview Ulrike Minkner - Philipp Kobel, Nau 13.08.18

> Das sagen die Befürworter - video interviews - Blick 13.08.18

> Ernährungssouveränität: Lokale Lebensmittel-Produktion soll gemäss Initianten nicht nur den Bauern nützen. - Tagblatt 13.08.18

> Gerechte Lebensmittel-Produktion würde nicht nur den Bauern nützen - NZZ 13.08.18

> Schweizer Agrarpolitik: Der Röstigraben verläuft auch durch den Acker - Antonio Fumagalli, NZZ 17.08.18




Freitag, 17 August 2018
Donnerstag, 16 August 2018
#

Hinter der Initiative «für Ernährungssouveränität» steht die kleine Westschweizer Bauerngewerkschaft Uniterre. Diese machte in der Vergangenheit mit Kampfmassnahmen wie einem Milchstreik oder der Blockade von Verteilzentren von Migros und Coop von sich reden.

> Wer steckt hinter Uniterre? - Gespräch mit Vanessa Renfer, Vorstandsmitglied Uniterre - Andreas Stüdli - Echo der Zeit, SRF 10.08.18


Dienstag, 12 Juni 2018
#

Wir haben an alle Gemeinden in der Schweiz einen Brief verschickt und hoffe nun, dass viele die Ziele der Initiative unterstützen und umsetzen. Ihr könnt der Idee Schub verleihen, wenn ihr euch einzeln oder in Gruppen an eure Gemeinde wendet, um diese für das Thema zu sensibilisieren und zu motivieren!. Jede Unterstützung, jede Geste zählt. Danke.


> Unterstützungserklärung Gemeinden.pdf

Unsere Gemeinde befürwortet die Zielsetzungen der Initiative und sagen damit:

  • Ja zur Landwirtschaft.
  • Ja zu gesunden Nahrungsmitteln aus einer sozialen und ökologischen Landwirtschaft.
  • Ja zu intakten natürlichen Ressourcen für die zukünftigen Generationen.
  • Ja zu mehr aktiven Menschen in der Landwirtschaft und im Unterhalt der Umwelt.
  • Ja zur Biodiversität, lokalem Saatgut, dem Tierwohl und einer Landwirtschaft ohne GVO.
  • Ja zu einem transparenten Markt und mehr direktem Austausch zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen.
  • Ja zu einer vielfältigen Landwirtschaft und Lager‐ und Verarbeitungsstrukturen, die Arbeitsplätze in der Region erhalten.
  • Ja zu entlohnenden Preisen und fairen Löhnen für die BäuerInnen wie auch für die landwirtschaftlichen Angestellten.
  • Ja zu einem gerechteren internationalen Handel mit Agrarprodukten ohne Exportsubventionen.
Dienstag, 08 Mai 2018
#

Liebe Bäuerinnen und Bauern. Die Kampagne nimmt Fahrt auf. Die Abstimmung findet voraussichtlich im Herbst 2018 statt. Wir erarbeiten aktuell das Abstimmungsmaterial: Plakate, Blachen, Hohlkammerplakate, Aufkleber etc. Bitte überlegt euch bereits jetzt was für Material ihr brauchen könnt. Wo könnt ihr dies sichtbar (Verkehrsknotenpunkte) aufhängen? Wie könnt ihr eure KundInnen informieren und in die Kampagne einbeziehen? Meldet euch bei uns.

Vielen Dank!

info@souverainete-alimentaire.ch