Freitag, 07 März 2014
Die Milchpreises sind 2013 gestiegen. Bei der A-Milch, dem grössten Segment, legte der Richtpreis franko Rampe um 5 Rappen zu. Gemäss neustem Beschluss der BOM soll der Richtpreis weiterhin auch im 2-ten Quartal bei 71 Rappen bleiben. Das wird allerdings mehrere Tausend Lieferanten der Nordostmilch wenig trösten. Deren Milchpreis sinkt am 1. März von 67 auf 65 Rappen.
Dienstag, 04 März 2014

Erklärung von Evenstad   4. März 2014
Die Bäuerinnen und Bauern der Europäischen Koordination von Via Campesina und ihre Verbündeten trafen sich zu ihrer Generalversammlung in Evenstad, Norwegen.
Sieben Maßnahmen zur Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe, jetzt!
Aktuell ist und bleibt der bäuerliche Familienbetrieb die wichtigste und am weitesten verbreitete Struktur zur Nahrungsmittelerzeugung in Europa und der Welt.
Dienstag, 18 Februar 2014
Immer mehr Menschen wollen wissen, woher unsere Nahrung kommt, und wie sie produziert wird. Wenn wir nicht sorgsam mit dem Thema umgehen, wenn wir uns nicht darum kümmern, werden andere darüber entscheiden.
Die bäuerliche Landwirtschaft kommt in der Schweiz, wie in anderen Ländern auch, durch die ständig zunehmende Industrialisierung in der gesamten Nahrungskette immer mehr unter Druck.
Freitag, 17 Januar 2014
"Coop zeigt Verständnis für die wirtschaftlich unter Druck stehenden Milchproduzenten." Dies ist die Kernaussage im Coop Magazin vom 6 Januar. In dem Artikel rechtfertigt sich Coop dafür, dass die Preise "bei einem Teil der Milchprodukte geringfügig" angehoben werden. Auch die Migros zieht bereits nach. Beide Grossverteiler betonen bei jeder Gelegenheit, dass sie Partner der Schweizer Landwirtschaft seien.
Freitag, 11 Oktober 2013
Seit Jean-René Germanier (Nationalrat) im Sommer 2012 eine Motion eingereicht hat, die vom Bundesrat bis im Sommer 2013 einen Bericht verlangt, worin eine vollständige Öffnung des Milchmarktes mit der EU geprüft werden soll, ist die Debatte lanciert. Studien und Gegenstudien reihen sich aneinander. Die jeweiligen Kommissionen im Parlament verfolgen das Thema. Die Milchindustrie sowie die Produzentenverbände sind geteilter Meinung. Gewisse Beobachter sehen die Gefahren der Liberalisierung bereits als beerdigt an, andere bleiben argwöhnischer.
Freitag, 26 Juli 2013
Die Schweizer Bauern haben in den ersten fünf Monaten des Jahres so wenig Milch produziert wie zu Zeiten der Milchkontingentierung. Doch offenbar ist die Milch gar nicht so knapp, sondern der Markt wieder im Gleichgewicht.
1'476'465 Tonnen Kuhmilch produzierten die Schweizer Milchbauern gemäss dem neuesten Monatsbericht über die Marktlage von Januar bis Mai 2013. Es wurde seit 2007 in der gleichen Vergleichsperiode nie weniger Milch produziert. Damals — vor dem grossen Milchrausch von 2008, als das Bundesamt für Landwirtschaft die Mehrmengenschleusen öffnete — betrug die Produktion 1'426'692 Tonnen.
Dienstag, 23 Juli 2013
Dem Ausstieg aus der öffentlichrechtlichen Mengensteuerung ( Milchkontingente ) folgten vier Jahre Milchkrisen mit dramatischen Folgen für die Bauernfamilien. Jetzt macht die Bundesverwaltung über das BLW Druck für einen neuen Liberalisierungsschritt. Es geht darum den Schweizer Markt für sämtliche Milchprodukte (der Käsemarkt ist schon liberalisiert) zu öffnen.  Mit einer schriftlichen Befragung der Industrievertreter, in welcher diese Liberalisierung vorweggenommen wird (siehe Frage 5), gibt das BLW  Tempo und Richtung vor. Dies ist ein erneuter Angriff auf die bäuerliche Milchproduktion und ignoriert die Realität von 25'000 bäuerlichen Milchproduktionsunternehmen.
Mittwoch, 17 April 2013

Seit mehreren Jahren engagiert sich Uniterre dafür, dass die Bauernfamilien einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen. Diese müssen mindestens die Produktionskosten decken, ansonsten funktioniert der Markt nicht. Wenn man eine lebendige Landwirtschaft erhalten will, die den Jungen eine Zukunft bietet, führt der einzige Weg über eine faire Landwirtschaft. 
Freitag, 12 April 2013
Zwei Sektionen, Genf und Zürich, haben sich entschieden, dass Referendum gegen die AP 14-17 zu lancieren, während der Gesamt-Vorstand von Uniterre keinen Konsens gefunden hatte und deshalb keinen abschliessenden Entscheid getroffen hat. Diesem Komitee gehören auch La Vrille und Landwirtschaft 2020 an. Andere bäuerliche Organisationen werden sich demnächst über eine Beteiligung aussprechen. 
Donnerstag, 21 März 2013
Sektionen von Uniterre gemeinsam mit Big-M organisieren in den Regionen Gesprächsrunden, um die Debatte über die Steuerung des Milchangebots wieder aufzunehmen. Die verschiedenen Probleme, die mit der Segmentation des Marktes zusammenhängen und die Diskussionen rund um die Liberalisierung der so genannt weissen Linie, lassen eine Zuspitzung in der Milchkrise befürchten. Dies in einer Situation, die bereits heute für die grosse Mehrheit der Betriebe als ruinös zu bezeichnen ist.