«Ernährungssouveränität und fairer Milchmarkt jetzt!»
Am Freitag 2. März, 11.00, Bundesplatz
Wir Bäuerinnen, Bauern und Sympathisanten kommen gestiefelt nach Bern
         
5 Gründe um am 2. März gemeinsam nach Bern zu gehen

1) Wir Bäuerinnen, Bauern und Sympathisanten organisieren uns, weil wir den Platz, der uns im Nahrungsmittelbereich und im speziellen in der Milchproduktion zusteht, wieder einnehmen wollen. Wir und unsere Organisationen müssen im Zentrum der Diskussionen und der Verhandlungen stehen, damit wir den Markt wieder aktiv mitgestalten können. Wir müssen zu unserer Stärke zurückfinden, um so genügend Einfluss und Gewicht in allen Verhandlungen zu haben. 
Plattform "Wer sucht Land? - Wer bietet Land oder Bauernbetriebe an?" (Januar 2012)
An der letzten Sitzung der Kommission "Zugang zum Land-Jungbauern und -Bäuerinnen " haben wir beschlossen, dass die Uniterre Website Platz für diese Themen gibt.
14.09.2012 UNO-Deklaration zum Schutz der Bäuerinnen und Bauern: die Schweiz ändert ihre Haltung  >Presseerklaerung
11.06.2012 Generalversammlung: neues Präsidium  >Presseerklaerung  >Bild von Präsidium
07.06.2012 Uniterre nimmt Stellung zur AP 2014-2017  >Presseerklaerung
01.06.2012 Stadt Genf unterstützt Mengensteuerung durch Milchproduzenten  >Presserklaerung 
17.04.2012 Internationaler Kampftag der Bäuerinnen und Bauern: 4 symbolische Aktionen für die Ernährungssouveränität  >Presserklaerung
13.04.2012 Bauernkampftag findet am 17. April statt. > Bauernkampftag 2012
12.04.2012 Thema Antibiotika  >PresseErklaerung
22.03.2012 Bauernrechte-Die Schweiz legt sich quer!  >Presseerklaerung
02.03.2012 Schneider-Ammann sollte in die Stiefel steigen, um das Milchproblem zu lösen >Presserklärung
Ernährungs-SouveränitätFür das Selbstbestimmungsrecht auf Ernährung
 
Ernährungs-Souveränität bezeichnet das Recht der Bevölkerung, eines Landes oder einer Union, die Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik selbst zu bestimmen, ohne Preis-Dumping gegenüber anderen Ländern. Ernährungs-Souveränität bedeutet :
Gegenwärtig wird die Agrar- und Ernährungspolitik neu gestaltet, in der Schweiz durch die Agrarpolitik AP 2014-2017 und in Europa durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013. Die politischen Entscheide zu Agrar- und Ernährungsfragen bestimmen nicht nur das Leben der Bauernfamilien, ihre Auswirkungen betreffen die gesamte Bevölkerung und tangieren wirtschaftliche Aspekte ebenso wie das Gesundheit- und das Sozialwesen oder den Umweltschutz.
Am 2. März gehen wir nach Bern!
Liebe Bauernfamilien,
Das Jahr geht zu Ende. Für viele von uns war es kein leichtes Jahr. Die unsicheren Branchen, u. a. die Milchbranche, haben weitere Preissenkungen verursacht, obwohl die Nachfrage nach regionalen Produkten steigt! Wir müssen uns bewusst sein oder werden, wie wertvoll unsere Produkte sind! Unsere Kundinnen und Kunden brauchen unsere Produkte. Sie bezahlen mehr, wenn es mehr kostet. Höhere Lebensmittelpreise stellen sowieso kein Problem dar, die meisten Leute bezahlen gerne mehr, sofern das Geld auch tatsächlich zu den Bäuerinnen und Bauern gelangt.
Mit dem Ziel, die Diskussionen zur Ernährungssouveränität im Bundeshaus zu fördern und dadurch die Anliegen der Bäuerinnen, Bauern, Konsumentinnen und Konsumenten besser zu vertreten, hat Uniterre beschlossen, eine parlamentarische Gruppe für Ernährungssouveränität zu bilden. Uniterre organisiert seit vielen Jahren regelmässig Treffen mit den eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern und sie hat auch etliche Diskussionen zur Ernährungssouveränität in die Wege geleitet, namentlich im Rahmen der nationalen Plattform für Ernährungssouveränität.
Auf dem Milchmarkt herrscht Wildwuchs. Die Situation präsentiert sich seit Monaten ohne Hoffnung auf Besserung: Die Industrialisierung der Milchproduktion wird immer schneller und weiter forciert und die Branchenorganisation Milch (BOM) steckt in der Sackgasse.
Juni 2012. 135'000 Menschen fördern klare Regeln für CH-Konzerne.
die Schweiz ist das Land mit der höchsten Dichte an multinationalen Konzernen. 
 
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