Mittwoch, 23. Mai 2012,15.30 - 19.15 UhrAuditorium Maximum, ETH Zürich Flyer und Anmeldung
Für eine solidarische Interessenvertretung der landwirtschaftlichen Dachverbände
Wir Bauern bezahlen bei zahlreichen Branchenverbänden, bei den kantonalen Kammern, bei Labels und Marken, für Stützungsmassnahmen und durch Verträge Beiträge für unsere Interessenvertretung. Wir verlangen, dass der Verteilschlüssel der Beiträge unserer Branchenverbände überprüft wird und anteilmässig Uniterre zugesprochen wird.Mandat unterschreiben
BauernkampftagMobilisation gegen Produktivismus
Für Millionen Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt ist der 17. April ein Aktionstag1. In der Schweiz, wie im Süden, sind Bäuerinnen und Bauern ins Getriebe des Marktkapitalismus geraten, wo ihre Existenz und der Widerstand ihrer Gewerkschaften immer stärker bedroht sind.
Uniterre feierte zum 11.Mal den internationaler Bauern- und Bäuerinnenkampftag!
Am 17.April, dem Internationalen Kampftag der Bäuerinnen und Bauern, wurde mit symbolischen Aktionen in Genf, Môtier, Laufen und Winterthur der internationale Kampftag begangen.
 
Zum bäuerlichen Selbstverständnis
Wir kennen das Bild zur Genüge: Der Strukturwandel, sprich die Vernichtung von Bauernhöfen wird weiter amtlich verabreicht, die Produzentenpreise sinken, das landwirtschaftliche Einkommen ist weit unter dem Durchschnittseinkommmen, der Zugriff auf das Produktionsmittel Boden ist ungebremst, Handel und Verarbeiter missbrauchen ihre Marktmacht und erpressen die Produzenten.
Wir Bäuer_innen und Frauen von Uniterre treffen uns im Bäuer_innen-Arbeitskreis. Wir wollen mit einer eigenen Stimme auf unsere Anliegen aufmerksam machen.
Wir engagieren uns bei Uniterre, aber auch in anderen Organisationen, um Einfluss zu nehmen.
Wir sind vernetzt und arbeiten mit anderen Organisationen zusammen.
Wir treffen uns 2-3 mal im Jahr und freuen uns über alle Bäuer_innen und Frauen, die mitreden wollen.
Kontakt: Ulrike Minkner (d/fr)
info@uniterre.ch
Gestiefelt in Bern
Am 2. März versammelten wir uns in Bern und haben dort unsere Anliegen vorgebracht. Mit unseren Beiträgen haben wir die Probleme auf dem Milchmarkt aufgezeigt und Lösungen präsentiert.
Werden Sie Mitglied European Milk Board > Kontrakt
«Ernährungssouveränität und fairer Milchmarkt jetzt!»
Am Freitag 2. März, 11.00, Bundesplatz
Wir Bäuerinnen, Bauern und Sympathisanten kommen gestiefelt nach Bern
         
5 Gründe um am 2. März gemeinsam nach Bern zu gehen

1) Wir Bäuerinnen, Bauern und Sympathisanten organisieren uns, weil wir den Platz, der uns im Nahrungsmittelbereich und im speziellen in der Milchproduktion zusteht, wieder einnehmen wollen. Wir und unsere Organisationen müssen im Zentrum der Diskussionen und der Verhandlungen stehen, damit wir den Markt wieder aktiv mitgestalten können. Wir müssen zu unserer Stärke zurückfinden, um so genügend Einfluss und Gewicht in allen Verhandlungen zu haben.