Presseeinladung
Bundesrat Schneider-Amman muss geltende Gesetze einhalten!
Die Organisationen Big-M und Uniterre laden Sie zu einer symbolischen Aktion und einer Pressekonferenz ein Donnerstag 2. März 2017 um 11.00 in Bern, Schwanengasse 2
> Einladung als pdf
Unsere Vision einer bäuerlichen Landwirtschaft
Der Bundesrat hat in seiner Medienmitteilung (16.02.17) die Initiative «Für Ernährungssouveränität - die Landwirtschaft betrifft uns alle» ohne Gegenvorschlag abgelehnt.
Unsere Initiative für eine einheimische, vielfältige, nachhaltige, gentechfreie und einträgliche Landwirtschaft will einen fundamentalen Kurswechsel. Wir treten ein für regionale Wirtschaftskreisläufe und ein Denken in Generationen. Das bedingt eine möglichst ökologische und sozial nachhaltige Agrikultur. Und steht damit in Übereinkunft mit den Forderungen des Weltagrarberichts (2008), den Nachhaltigkeitszielen der UNO sowie der Agenda 2030. 
Sehr geehrte Medienschaffende
Die Bäuerinnen- und Bauerngewerkschaft Uniterre verstärkt Ihre Arbeit in der Deutschschweiz. Im November 2016 konnten zwei neue Sektionen in Bern und Aargau gegründet werden. Die Sektion Luzern/Zentralschweiz wird im Februar 2017 gegründet. Damit setzt Uniterre nach der Ende März 2016 erfolgreich eingereichten Initiative für Ernährungssouveränität den Aufwärtstrend fort.
 Im Fokus der Arbeit steht die Stärkung der bäuerlichen Basis, die Förderung der Vernetzung und der bäuerlichen Solidarität in den Regionen insbesondere im Zusammenhang mit den Vertragslandwirtschaftsprojekten und die Abstimmungskampagne für die Initiative für Ernährungssouveränität. So wollen die Sektionen Bern und Aargau im kommenden Jahr 2 - 3 Arbeitseinsätze auf den Höfen von Mitgliedern durchführen.
 Die Sektionsarbeit wird neben der Abstimmungskampagne für die Initiative im nächsten Jahr ein Schwerpunkt von Uniterre sein. Damit wollen wir Stagnation und Ohnmacht begegnen, die sich schleichend unter den Bäuerinnen und Bauern breitmacht. Nach wie vor wollen wir die Missstände gerade beim Freihandel und im Milchsektor aufdecken und sowohl Alternativen wie auch Massnahmen einfordern. Eine nachhaltige, vielfältige und bäuerliche Landwirtschaft gilt es zu verteidigen, lokal, regional sowie gesamtschweizerisch.
 Medienkontakt: Koordination Deutschschweiz, Mathias Stalder, Sekretär Uniterre, 076 409 72 06
 Nächste Treffen:
Sektion Basel/Baselland: Dienstag, 10. Januar 2017, 19 Uhr, Restaurant La Luna, Viehmarktgasse 7, Laufen. Kontakt: Florian Buchwalder, Präsident Sektion, 079 470 70 48
Sektion Bern: Mittwoch, 18. Januar 2017, 19.30 Uhr, Restaurant Bären, Bernstrasse 25, Ostermundigen. Kontakt: Berthe Darras, Präsidentin Sektion, 078 209 28 83
 Sektion Aargau: Donnerstag, 19. Januar 2017, 19 Uhr, Bauernhof von Georg Dällenbach, Katzenhaldeweg 2, Uerkheim. Kontakt: Georg Dällenbach, Präsident Sektion, 078 645 15 59
 Sektion Luzern/Zentralschweiz: Donnerstag, 2. Februar, 19.30 Uhr, Restaurant Sonne, Surseestrasse 3, Neuenkirch. Kontakt: Markus Müller, 079 216 40 30
Sektion Zürich: Donnerstag, 9. Februar, 19.30 Uhr, Restaurant Bären, Bahnhofplatz 5, Dietikon. Kontakt:Samuel Spahn, Präsident Sektion, 076 512 75 55
Presseerklärung
In verschiedenen Städten und Regionen werden am 10. Dezember Standaktionen von Bäuerinnen und Bauern durchgeführt, um Rohmilch zu verkaufen oder zu verteilen. Mit dieser symbolischen Aktion möchte Uniterre die Arbeit der bäuerlichen Familien ins Zentrum stellen und allen die Möglichkeit geben, den authentischen Geschmack der Rohmilch kennenzulernen.
an die MedienLausanne, 29.Nov. 2016
Gegenvorschlag des Ständerats zur Ernährungssicherheitsinitiative : Ein unausgegorenes Projekt , das um den heissen Brei herumredet.
 Uniterre und die Initiative « für Ernärhungssouvernänität » haben von der Entscheidung des Ständerrats, einen Gegenvorschlag zur « Ernährungssicherheitsinitiative » zu lancieren, Kenntnis genommen. Im Bericht der Kommission WAK-S wird ausgedrückt, dass das Gegenprojekt z.T. den Erwartungen unserer Initiative entgegenkommt. Dem widersprechen wir klar.
An die Medien
Das zweite europäische Nyéléni-Forum für Ernährungssouveränität fand vom 25. - 30. Oktober in Cluj-Napoca, Rumänien, statt. Über 700 TeilnehmerInnen aus rund 40 Ländern, darunter Bäuerinnen und Bauern, KonsumentInnen und urbane Bewegungen, NGO's, ArbeiterInnen und Gewerkschaften, fanden dabei zusammen.
Heute am 27. Mai 2016, fordern die bäuerlichen Organisationen Uniterre, NBKS, SAM, IGBäuerliche Familienbetriebe aus Anlass des Forums, welches Schweizer Bauernverband (SBV),Schweizer Milchproduzenten (SMP) und die Branchenorganisation Milch (BOM) organisieren,gemeinsam dringende Massnahmen um das Debakel des Schweizer Milchmarktes und im speziellender Industriemilch zu stoppen. Nachhaltige, bäuerliche und fair bezahlte Milchproduktion ist eineunumkömmliche Notwendigkeit um unsere Versorgung mit gesunder Ernährung zu sichern.Tatsächlich waren die Preise noch nie so tief wie heute und somit ist für viele Bauernhöfe kurzfristigkein Überleben möglich. Es herrscht Notstand !
Bundeskanzlei bestätigt die Beglaubigung
der „Initiative für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle."
Für einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik!
Die Bauerngewerkschaft Uniterre und l'autre syndicat, zwei Mitgliedorganisationen von La Via Campesina, haben sich gemeinsam mit über 70 Organisationen dafür eingesetzt, dass die Schweizer Bevölkerung endlich eine richtige, öffentliche Debatte zur Agrar- und Ernährungspolitik führen kann. Wir sind hocherfreut, dass wir mit über 131'600 gesammelten und 108'680 von der Bundeskanzlei beglaubigten Unterschriften den Erfolg dieser ersten Etappe ankündigen können.
Einreichung „Initiative für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle.“
Für einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik!
Die Bauerngewerkschaft Uniterre und l'autre syndicat, zwei Mitgliedorganisationen von La Via Campesina, haben sich gemeinsam mit über 70 Organisationen dafür eingesetzt, dass die Schweizer Bevölkerung endlich eine richtige, öffentliche Debatte zur Agrar- und Ernährungspolitik führen kann. Wir sind hocherfreut, dass wir mit über 131'600 gesammelten und 109'655 beglaubigten Unterschriften den Erfolg dieser ersten Etappe ankündigen können.
Basel, Bern, Lausanne, 10. März 2016
Unter der Leitung von Uniterre wurden eine gemeinsame Presseerklärung und eine Petition lanciert.
Unterschreiben Sie so schnell wie möglich die Petition, die auf die Bruno Manser Fonds website zu finden ist.
Handelsvertrag mit Malaysia: Kein Zollabbau für Palmöl
Anlässlich der am Montag beginnenden sechsten Verhandlungsrunde mit Malaysia fordert eine breite Koalition schweizerischer Organisationen[1] vom Bundesrat, Palmöl vom Freihandelsabkommen auszuschliessen. Denn der Anbau geht oft mit der Zerstörung von Regenwald und dessen Biodiversität sowie der Missachtung der Menschenrechte einher. Ein durch das Abkommen herbeigeführter Zollabbau auf nicht nachhaltig produziertes Palmöl würde diese Probleme weiter verschärfen und sich auch für die Ölsaatenproduktion sowie die Gesundheit der Schweizer KonsumentInnen als nachteilig erweisen.