Die Anfrage kam überraschend. Schnell aber war klar, da ist Uniterre dabei und legt ihren Standpunkt dar. Schon gar, wenn Ernährung und Vertragslandwirtschaft im Zentrum stehen.
OCCUPY ist eine Bewegung, welche hinterfragt und nicht nur im Finanzbereich nach gerechteren Wegen und Modellen sucht.
NICHTS NEUES AUS BERN!
Die Herren und Damen im Bundeshaus haben mit viel Aufsehen und Tamtam über die AP 14-17 debattiert. Ein Thema, das die Bürgerinnen und Bürger bewegt, und bei den Medien viel Beachtung findet, eignet sich zur Profilierung und alle Parteien haben versucht maximale Gewinne heraus zu schlagen. Es wird geschräubelt und an Rädchen gedreht:
Milchmarkt Europa: «So werden Bauern geopfert!»
Die Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten führt zu einem drastischen Verfall der Milchpreise und direkt in die nächste Milchkrise. Dagegen demonstrierten die europäischen Milchbauern des European Milk Board am 10. Juli in Brüssel vor dem Europäischen Parlament. Als Symbol für die gegenwärtige Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten wurde ein überlaufender Milchsee vor dem Europäischen Parlament errichtet. Die Übermengen am Markt drücken die Milchpreise weit in den Keller, so dass dieser heute bei 25 cts liegt, tiefer noch als im Jahre 2009.
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Entweder wir lösen die Probleme oder wir zahlen für die Probleme
Big-M hat eine Offensive gestartet und mit drei Veranstaltungen in verschiedenen Deutschschweizer Regionen die Milchbauern und Milchbäuerinnen aufgefordert, an Lösungen mitzuarbeiten, wie die Milchmenge zu regulieren sei. Ein Unterfangen, das aussichtslos scheint.
Agrarpolitik 2014-17 im Bundeshaus
Uniterre hat sich mit viel Energie und Zeitaufwand an der Vernehmlassung zur AP 2014-2017 beteiligt. Nun ist es an den PolitikerInnen und parlamentarischen Kommis- sionen über die Änderungsvorschläge der verschiedensten Organisationen zu beraten. Die folgenden Monate geben uns die Möglichkeit, diese Debatte noch zu beeinflussen.
BauernkampftagMobilisation gegen Produktivismus
Für Millionen Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt ist der 17. April ein Aktionstag1. In der Schweiz, wie im Süden, sind Bäuerinnen und Bauern ins Getriebe des Marktkapitalismus geraten, wo ihre Existenz und der Widerstand ihrer Gewerkschaften immer stärker bedroht sind.
Zum bäuerlichen Selbstverständnis
Wir kennen das Bild zur Genüge: Der Strukturwandel, sprich die Vernichtung von Bauernhöfen wird weiter amtlich verabreicht, die Produzentenpreise sinken, das landwirtschaftliche Einkommen ist weit unter dem Durchschnittseinkommmen, der Zugriff auf das Produktionsmittel Boden ist ungebremst, Handel und Verarbeiter missbrauchen ihre Marktmacht und erpressen die Produzenten.
Gestiefelt in Bern
Am 2. März versammelten wir uns in Bern und haben dort unsere Anliegen vorgebracht. Mit unseren Beiträgen haben wir die Probleme auf dem Milchmarkt aufgezeigt und Lösungen präsentiert.
5 Gründe um am 2. März gemeinsam nach Bern zu gehen

1) Wir Bäuerinnen, Bauern und Sympathisanten organisieren uns, weil wir den Platz, der uns im Nahrungsmittelbereich und im speziellen in der Milchproduktion zusteht, wieder einnehmen wollen. Wir und unsere Organisationen müssen im Zentrum der Diskussionen und der Verhandlungen stehen, damit wir den Markt wieder aktiv mitgestalten können. Wir müssen zu unserer Stärke zurückfinden, um so genügend Einfluss und Gewicht in allen Verhandlungen zu haben. 
Am 2. März gehen wir nach Bern!
Liebe Bauernfamilien,
Das Jahr geht zu Ende. Für viele von uns war es kein leichtes Jahr. Die unsicheren Branchen, u. a. die Milchbranche, haben weitere Preissenkungen verursacht, obwohl die Nachfrage nach regionalen Produkten steigt! Wir müssen uns bewusst sein oder werden, wie wertvoll unsere Produkte sind! Unsere Kundinnen und Kunden brauchen unsere Produkte. Sie bezahlen mehr, wenn es mehr kostet. Höhere Lebensmittelpreise stellen sowieso kein Problem dar, die meisten Leute bezahlen gerne mehr, sofern das Geld auch tatsächlich zu den Bäuerinnen und Bauern gelangt.