Dienstag, 05 März 2013
Büki im 24Heures von 13. Februar 2013
Vom Aufbinden von Bären und andern Pferden...
 
 Pferdefleisch in Lasagneprodukten über ganz Europa! Wie sich das Produkteangebot der Lebensmittel-industrie erweitert wächst auch deren Undurchsichtigkeit. Die industrielle Logik und deren Marktstrategie der Kostenreduktion bedeutet Massenproduktion, Spezialisierung, Segmentierung der Produktionsschritte im grenzenlosen Konkurrenzkampf der Wettbewerbsfähigkeit. 
Montag, 11 Februar 2013
 
 Industrialisierung der Landwirtschaft: Debatte dringend nötig 
 
 «Der Landwirtschaft gehe es gut(!) und die frei werdenden Flächen könnten so von anderen, von Nachbarn übernommen werden». Letzten November hat B. Lehmann, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, über das jährliche Verschwinden von 1400 Landwirtschaftsbetrieben gesprochen. 
Herr Lehmann, die Art und Weise, wie eine Bauernfamilie ihr Land bestellt, bedingt das spezifische Wissen, das sie ihren Liebsten, ihren Kindern, vermitteln will. Das gibt der Arbeit der Bauern einen Sinn.
Dienstag, 27 November 2012
Was ist es mir wert?
Was ist es mir wert, fragte sich Claire beim Auspacken des Einkaufskorbes. Im Aldi hätte ich das alles sicher noch gut 10% günstiger gehabt. Meine beste Freundin aber lacht mich aus. Ich kaufe nur noch ennet der Grenze ein, sagt sie. Da sparst du fast einen Drittel. Das bisschen Sprit ist vernachlässigbar und Zeit hab ich schliesslich genug.
Donnerstag, 01 November 2012
Die Anfrage kam überraschend. Schnell aber war klar, da ist Uniterre dabei und legt ihren Standpunkt dar. Schon gar, wenn Ernährung und Vertragslandwirtschaft im Zentrum stehen.
OCCUPY ist eine Bewegung, welche hinterfragt und nicht nur im Finanzbereich nach gerechteren Wegen und Modellen sucht.
Montag, 08 Oktober 2012
NICHTS NEUES AUS BERN!
Die Herren und Damen im Bundeshaus haben mit viel Aufsehen und Tamtam über die AP 14-17 debattiert. Ein Thema, das die Bürgerinnen und Bürger bewegt, und bei den Medien viel Beachtung findet, eignet sich zur Profilierung und alle Parteien haben versucht maximale Gewinne heraus zu schlagen. Es wird geschräubelt und an Rädchen gedreht:
Montag, 06 August 2012
Milchmarkt Europa: «So werden Bauern geopfert!»
Die Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten führt zu einem drastischen Verfall der Milchpreise und direkt in die nächste Milchkrise. Dagegen demonstrierten die europäischen Milchbauern des European Milk Board am 10. Juli in Brüssel vor dem Europäischen Parlament. Als Symbol für die gegenwärtige Überproduktion auf den europäischen Milchmärkten wurde ein überlaufender Milchsee vor dem Europäischen Parlament errichtet. Die Übermengen am Markt drücken die Milchpreise weit in den Keller, so dass dieser heute bei 25 cts liegt, tiefer noch als im Jahre 2009.
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Montag, 18 Juni 2012
Entweder wir lösen die Probleme oder wir zahlen für die Probleme
Big-M hat eine Offensive gestartet und mit drei Veranstaltungen in verschiedenen Deutschschweizer Regionen die Milchbauern und Milchbäuerinnen aufgefordert, an Lösungen mitzuarbeiten, wie die Milchmenge zu regulieren sei. Ein Unterfangen, das aussichtslos scheint.
Freitag, 18 Mai 2012
Agrarpolitik 2014-17 im Bundeshaus
Uniterre hat sich mit viel Energie und Zeitaufwand an der Vernehmlassung zur AP 2014-2017 beteiligt. Nun ist es an den PolitikerInnen und parlamentarischen Kommis- sionen über die Änderungsvorschläge der verschiedensten Organisationen zu beraten. Die folgenden Monate geben uns die Möglichkeit, diese Debatte noch zu beeinflussen.
Mittwoch, 18 April 2012
BauernkampftagMobilisation gegen Produktivismus
Für Millionen Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt ist der 17. April ein Aktionstag1. In der Schweiz, wie im Süden, sind Bäuerinnen und Bauern ins Getriebe des Marktkapitalismus geraten, wo ihre Existenz und der Widerstand ihrer Gewerkschaften immer stärker bedroht sind.
Freitag, 16 März 2012
Zum bäuerlichen Selbstverständnis
Wir kennen das Bild zur Genüge: Der Strukturwandel, sprich die Vernichtung von Bauernhöfen wird weiter amtlich verabreicht, die Produzentenpreise sinken, das landwirtschaftliche Einkommen ist weit unter dem Durchschnittseinkommmen, der Zugriff auf das Produktionsmittel Boden ist ungebremst, Handel und Verarbeiter missbrauchen ihre Marktmacht und erpressen die Produzenten.