Donnerstag, 26 Februar 2015
Bevor der Hahn dreimal kräht...
Natürlich kennen wir alle die Situation auf dem Milchmarkt zur Genüge.
Jeder Milchbauer, jede Milchbäuerin, sieht es monatlich auf der Abrechnung. Wir sehen den SMP-Verband, der ausser Markteting nichts mehr unternehmen will, die BOM, die ihre eigenen Beschlüsse sabotiert, die Lactofama, die das Problem verschlimmert und der SBV, der auch nicht weiss, wie weiter. Aber was nun? Bleiben wir hypnotisiert sitzen, wie die Maus vor der Schlange? Die Branche hat durchs Band versagt. Alle sind mitschuldig! Aber niemand übernimmt die Verantwortung. Geht es uns allen schon so schlecht, dass wir deprimiert weitermachen, wie ein Hamster im Rad?
Donnerstag, 29 Januar 2015
Sicherheit oder Souveränität? Wer hat die Büchse der Pandora* geöffnet?
Eine kleine Achterbahnfahrt zurück ins Jahr 2008 bringt uns zu einer denkwürdigen Begegnung zwischen dem Schweizer Bauernverband und Uniterre, bezüglich des Projekts von Uniterre, eine Volksinitiative zur Ernährungssouveränität zu lancieren. Damals liess der SBV nichts aus, um uns zu entmutigen. Sie argumentierten, dass wir, wenn der Verfassungsartikel 104 zu Landwirtschaft tangiert würde, die Büchse der Pandora öffnen würden.
Montag, 17 November 2014
Versorgung ohne Grenzen
Ende Oktober hat der Bundesrat eine Bestandsaufnahme der aktuellen Agrarpolitik gemacht und sich zu Zukunftsperspektiven geäussert. An dieser Sitzung verkündete er, dass er für die Initiative «Ernährungssicherheit» des Schweizerischen Bauernverbandes, einen direkten Gegenvorschlag lancieren wird. Der Text des SBVs, der „sehr allgemein“ gehalten ist, erlaubt es Schneider Ammann in die Bresche zu springen und die Lücken zu füllen.
Montag, 03 November 2014
Wir müssen die Milchmengen in den Griff bekommen
Der gegenwärtige Preiszerfall der Milch hat für die Bauern katastrophale Auswirkungen. Der Grund dafür liegt bei den Exportmärkten, deren Preise ins Unermessliche fallen.
Donnerstag, 02 Oktober 2014
Wir laden euch ein, werdet Teil der Bewegung für Ernährungssouveränität
«Die bäuerlichen Familienbetriebe leisten ihren Teil, um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung zu sichern. Um sie besser zu unterstützen, ist es nötig den Grundsatz der Ernährungssouveränität anzuerkennen, den fairen Handel, sowie die Rechte der Frauen in der Landwirtschaft zu stärken». Dies ist ein Auszug einer Deklaration, die Herrn Schneider-Ammann
Freitag, 29 August 2014
Wenn der Coop «melkt», zeigt er sein wahres Gesicht
Von der Coop-Werbung sind wir gewohnt, dass er sich mit Nachhaltigkeit, Tierwohl und Bio in Szene setzt. Alles ist gut, die Bauern und Bäuerinnen strahlen um die Wette, die Kühe haben Hörner und sind auf der grünen Wiese am Fressen, die Salatköpfe singen und Äpfel fallen vom Baum direkt in den Korb.
Donnerstag, 26 Juni 2014
Politik des Vergessens
bessere Deklaration vom Tisch
Pferd oder Rind? Aus Argentinien oder Kanada? Kurz nach dem Pferdefleischskandal waren Politik und Öffentlichkeit empört, alle riefen laut nach schärferen Kontrollen und genaueren Deklarationen für Lebensmittel. In den Medien wurde das Recht auf mehr Transparenz gefordert. Das war letzten Herbst.
Dienstag, 03 Juni 2014
Die Bauern und Bäuerinnen haben Macht!
Die Initiative für Ernährungssicherheit des Schweizerischen Bauernverbands (SBV) wird Anfang Juli 2014 der Bundeskanzlei übergeben. Der SBV hat einen Rekord aufgestellt: So schnell wurden die nötigen 100 000 Unterschriften noch nie gesammelt. Daraus lassen sich drei Tatsachen folgern: 1. Der SBV ist schlagkräftig und kann die Bevölkerung mobilisieren. 2. Die Landwirtschaft geniesst in der Bevölkerung einen grossen Rückhalt. 3. Ernährungsfragen sind vielen ein wichtiges Anliegen.
Montag, 28 April 2014
Der Bundesrat torpediert die Bauern
Die Entscheidung des Bundesrates, die individuellen Tagesimportmöglichkeiten von Frischfleisch und Wein zu verdoppeln, gleicht einem Dolchstoss gegen die Bauern und die Ernährungssouveränität.
Dienstag, 25 März 2014
Ins Schwarze getroffen!
In seinem Bericht, der seine sechsjährige Amtszeit als Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung abschliesst, prangert  Olivier de Schutter deutlich das Versagen  der Lebensmittelsysteme an. Er ist der Meinung, dass der gegenwärtige Ansatz nicht angepasst, sondern umgekehrt werden muss.