Mittwoch, 28 Juni 2017
Am Treffen diskutieren wir das Argumentarium und planen die Kampagne weiter. Alle InteressentInnen sind herzlich Willkommen!
Donnerstag, 15 Juni 2017
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Nach 11 Jahren im Dienst der Bäuerinnen und Bauern von Uniterre verlässt uns Valentina Hemmeler Maïga, um sich anderen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Es folgt ihre Botschaft an die Vorstandsmitglieder.

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe diesen Entscheid mit einer Mischung aus Traurigkeit, schweren Herzens und doch auch mit einer gewissen Aufgeregtheit getroffen, hauptsächlich aus familiären Gründen. Uniterre und ihr Gedankengut waren mir während diesen 11 Jahren stets präsent und zwar so sehr, dass sich die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr vermischt haben. Das war längerfristig nicht tragbar und ich sah nicht, wie ich die Situation verbessern konnte.

Ich bin und bleibe tief davon überzeugt, dass Uniterre in der schweizerischen und internationalen Landwirtschaft ihren legitimen Platz hat. Die Zeiten sind zwar nicht gerade rosig, aber das ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal in der langen Geschichte von Uniterre sein. Ich glaube, dass jede und jeder einzelne von Euch gebraucht wird! Als bäuerliche Gewerkschaft kann Uniterre nur von Bäuerinnen und Bauern getragen werden. Wenn Ihr von der alltäglichen Arbeit ausgeht oder von festlichen und freundschaftlichen Momenten, wie es noch vor kurzer Zeit der Fall war, könnt Ihr unserer Bewegung ohne Weiteres wieder in Schuss bringen, sie wartet nur darauf. Solidarität, Austausch, Gemeinsamkeit ; einfache, symbolische und starke Aktionen können Eure Kollegen, Partner oder auch Gegner aufrütteln. Ihr müsst an Eure Kraft glauben und dürft nicht an Eurer Legitimität zweifeln. Man muss sich die Zeit nehmen, um etwas aufzubauen und darf sich nicht von den anderen hetzen lassen.

In diesen 11 Jahren habe ich mit vielen von Euch gute Gespräche geführt : Ihr habt einen grossen Reichtum in Euch, der nur darauf wartet, zu blühen und Früchte zu tragen, daran dürft Ihr nicht zweifeln!

Ich glaube, dass das Ernährungs- und Wirtschaftssystem der letzten dreissig Jahre an seine Grenzen kommt. Es sind Bewegungen wie Uniterre, die neue Wege vorschlagen können, damit wir nicht gegen die Mauer knallen. Denkt immer daran, Ihr seid nicht die einzigen in diesem Boot, das im wilden Ozean klein und zerbrechlich wirkt. In der Schweiz und auf der ganzen Welt gibt es ähnliche Bewegungen von Bäuerinnen und Bauern, aber auch von anderen, progressiven Menschen, welche die Zivilgesellschaft bilden. Wir bauen etwas in der Schweiz auf, mit unserer Realität, unserer Landwirtschaft und unserer Ernährung von morgen und wir erhalten täglich viel positive Energie und gute Ideen von der ganzen Welt.

Lang lebe Uniterre!

Bis bald an einer Demo oder einem spontanen Treffen – an Gelegenheiten wird es nicht mangeln!

Valentina Hemmeler Maïga
Übersetzung : Stefanie Schenk
veröffentlicht in Uniterre Zeitung Juni 2017


Dienstag, 23 Mai 2017
Telebasel Report - 17.05.2017
Drei Bauern verschwinden in der Schweiz - pro Tag! Von einst über 100‘000 Bauern ist gerade mal noch die Hälfte übrig geblieben. Drei Bauern aus der Region gehen nun in die Offensive und wollen mit Bio-Abonnementen zurück zu alter Stärke.
 
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Montag, 15 Mai 2017
Wir haben uns am 7. April in Yverdon zur Generalversammlung von Uniterre getroffen. Nach Lesung des Berichts über «ein Jahr 2016, das von Ereignissen geprägt wurde, die Euren Vorstand zwangen, Lösungen zu suchen, um die desaströse Situation der Landwirtschaft zu verbessern», hat Charles-Bernard Bolay, unser Präsident, betont, dass wir vielleicht als «Einzige eine Initiative zu Ende führen werden, um die Bedingungen der Landwirtschaft in der Schweiz zu verbessern». Tatsächlich hat der SBV seine Initiative zugunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen und es ist möglich, dass auch die Grünen ihre Initiative zurückziehen werden.
Freitag, 14 April 2017
Für die Organisation des Abends versuchen wir regionale Vereinigungen, wie die Landfrauen oder den Verein Regionaler Produkte, zu gewinnen. So kann die Arbeit besser verteilt werden und wichtige potentielle Uniterre-Mitglieder und BefürworterInnen der Initiative, wie z.B. die Bäuerinnen, werden eher auf uns aufmerksam.
Donnerstag, 13 April 2017
Ein Uniterre-Mitglied hat uns eine Kopie eines Briefs geschickt, in dem er seinen Milchabnehmer bittet, das zurückbehaltene Geld für die Beiträge an den SMP und die BO Milch lieber an Uniterre zu überweisen. Diese Initiative hat uns sehr berührt und daraufhin haben wir ein Modellbrief geschrieben. Wenn Ihr auch lieber von Uniterre vertreten werdet und wenn Ihr wollt, dass Euer Geld besser eingesetzt wird, könnt Ihr das unten stehende Modell herunterladen und an Eure Situation anpassen!
Uploaden das Muster
Donnerstag, 13 April 2017
Werbematerial für den Verkauf von Rohmilch auf Ihrem Bauernhof oder auf dem Markt!
Auf Grundlage der Werbeträger, die wir für den nationalen Tag der Rohmilch entwickelt haben, gibt es jetzt Werbematerial für den Verkauf von Rohmilch auf Ihrem Bauernhof oder auf dem Markt. Es handelt sich um Plakate im Format  80x120cm sowie um einen Flyer.
Bestellungen und Infos erhaltet Ihr von Berthe Darras: b.darras@uniterre.ch
 
Donnerstag, 13 April 2017
Aktuell gibt es in der Deutschschweiz rund 15 Vertragslandwirtschaftsprojekte. Am 22. September besuchten einige Mitglieder und SympathisantInnen von Uniterre das im Jahr 2013 gegründete Projekt «Bioco» in Gebenstorf bei Baden. Auf dem Demeter-Betrieb von Astrid und Michael Köhnken wird auf vierzig Aren Gemüse für 50 AbonnentInnen und 100 GenossenschafterInnen angebaut. Die Landwirte bauen aber auch Dinkel an, halten Mutterkühe und pflegen 75 Hochstammbäume. Die Bioco-PionierInnen Sonja Korspeter und Anna Zehnder sowie die ehemaligen BesitzerInnen des Hofes Annemarie und Beat Müller Graf führten die Besucher über den Hof.
Donnerstag, 13 April 2017
Nach nur kurzer Vorbereitung führte die neugegründete Sektion am Samstag, 21. Januar bei klirrender Kälte einen ersten Büürinne- und Buure-Märit im Innenhof des Kulturzentrums PROGR durch.
Freitag, 24 März 2017
Am 3. Januar dieses Jahres ist der Landwirt und gelernte Industriefotograf Kurt Graf überraschend gestorben. Mehr als 15 Jahre bewirtschaftete er zusammen mit Ulrike Minkner den Hof «La Souriche» auf dem Mont Soleil. Bis 2013 produzierten sie mit Original-Braunvieh-Kühen Milch, seither hielten sie diese als Mutterkühe (vgl. dlz agrarmagazin 3/2015). Kurt Graf verband bei seiner Arbeit zwei Passionen: Die Haltung von Rindvieh und die Abbildung von Tieren. Und zwar bildete er Nutz- und Wildtiere ab.