Montag, 24 März 2014
Presse-Erklärung : Einreichung der Unterschriften für die Spekulationsstopp-Initiative der JUSO.
24.03.2014. Verantwortung übernehmen - international und solidarisch
Wir Bauern und Bäuerinnen sehen mit Sorge in die Zukunft. Bäuerliche Strukturen werden weltweit zerstört. Böden werden von Grosskonzernen aufgekauft, welche dann mit den Ernten an den Börsen spekulieren. Somit wird Nahrung vermehrt zum Spielball von wenigen grossen Multis. Dieser Zockerei kann die Schweiz mit Annahme der Initiative nicht generell einen Riegel schieben, aber wir können doch mit gutem Beispiel voran gehen und dem Markt Regeln auferlegen.
Freitag, 07 März 2014
Pressemitteilung: Ohne kostendeckende Preise fehlt das Geld, um gerechte Löhne zu bezahlen
7. März 2014. Im Mai werden wir über die Mindestlohninitiative abstimmen. Sie verlangt, dass alle Angestellten mindestens 22 Franken pro Stunde - also 4000 Franken für ein Vollzeitpensum - verdienen. In einer kürzlich veröffentlichen Medienmitteilung titelte der Schweizer Bauernverband SBV: „Geforderter Mindestlohn für Bauernfamilien unbezahlbar“. Uniterre findet diese Stellungnahme ein wenig kurz gegriffen.
Mittwoch, 11 Dezember 2013
Das Reglement von April 2009 des Freiburgischen Milchverbands (FSFL) müsse umgesetzt werden, das war die Forderung mehrerer Hundert Produzenten, die sich im Mai desselben Jahres anlässlich einer Sitzung des Vorstands des FSFL in Pringy versammelten. Die Produzenten waren über die Produktion von Mehrmengen, welche den Milchmarkt untergraben würden, äusserst besorgt.
Dienstag, 19 November 2013
Sehr geehrte Damen und Herren
Wie Ihnen bekannt ist, könnten in den kommenden Monaten nicht weniger als 4 Initiativen rund um Landwirtschaft und Ernährung lanciert werden
Seit einem Monat organisiert Uniterre Treffen in den kantonalen Sektionen, um die Möglichkeit der Lancierung einer Volksinitiative zu Ernährungssouveränität zu diskutieren und um ihren Mitgliedern deren Inhalt vorzustellen.
Dienstag, 08 Oktober 2013
Die FAO und La Via Campesina, die grösste internationale Bauernbewegung mit über 200'000 ProduzentInnen rund um die Welt (164 Organisationen in 79 Ländern), haben eine Partnerschaft auf institutioneller Ebene eingerichtet. Sie haben Projekte zur Zusammenarbeit definiert, zu Themen von gemeinsamem Interesse. Uniterre und L'autre Syndicat, die beiden Schweizer Mitglieder von La Via Campesina, begrüssen  diesen Schritt,  welcher so die über 20-jährige Arbeit unserer Bewegung würdigt.
Montag, 09 September 2013
Es sind derzeit verschiedene Initiativen in Planung. Auch Uniterre ist mit der AP 14/17 seit langem nicht einverstanden. Die anstehenden Fragen und die Versorgung in unserem Land muss dringend neu geregelt und der strukturvernichtende schrankenlose Freihandel in geregelte Bahnen gelenkt werden.
Dienstag, 23 Juli 2013
Dem Ausstieg aus der öffentlichrechtlichen Mengensteuerung ( Milchkontingente ) folgten vier Jahre Milchkrisen mit dramatischen Folgen für die Bauernfamilien. Jetzt macht die Bundesverwaltung über das BLW Druck für einen neuen Liberalisierungsschritt. Es geht darum den Schweizer Markt für sämtliche Milchprodukte (der Käsemarkt ist schon liberalisiert) zu öffnen. 
Freitag, 12 Juli 2013
Das mit dem Mute der Verzweiflung ergriffenen Referendum zur AP 14 / 17 ist leider nicht zustande gekommen. Das Parlament und der Bundesrat muss zur Kenntnis nehmen, dass über 30'000 Bürger und Bürgerinnen, Konsumenten und Bauern der AP 14-17 ein klares Misstrauensvotum gegeben haben. Die Unterschriften zeigen auf, es gärt unter den Bäuerinnen und Bauern. Die Basis hat ihr Vertrauen in Verbände und Behörden zum grossen Teil verloren. In Gesprächen mit Konsumentinnen und Konsumenten wird immer deutlicher: Die Schweizer Bevölkerung will BäuerInnen, die das Land so weit als möglich mit gesunden Lebensmitteln versorgen.
 
Freitag, 17 Mai 2013
UNITERRE missbilligt die vorgeschlagene Änderung des Gentechnikgesetzes (GTG), der Koexistenzverordnung und der Verordnung über das pflanzliche Vermehrungsmaterial. Damit wird beabsichtigt, den Freilandanbau von GVO ab 2018 einzuführen, also unmittelbar nach Ablauf des Moratoriums. Dies, obwohl sich im Parlament gerade eine grosse Mehrheit für eine Verlängerung des Moratoriums ausgesprochen hat und obwohl weder Konsumenten/
Montag, 11 März 2013
Welche Alternativen gibt es zur Industrialisierung der Landwirtschaft und all ihren negativen Auswirkungen, wie Überproduktion, Ressourcenverschwendung auf der einen Seite, Hunger und Ausbeutung auf der anderen Seite? Wie können wir die Landwirtschaft und damit die Nahrungsmittelproduktion wieder näher zu den KonsumentInnen bringen?
Vom 8. bis zum 17. April macht sich eine Velokarawane auf den Weg quer durch die Schweiz. Im Zentrum steht das Konzept der Ernährungssouveränität.